Der 10. August wird ein Meilenstein in der Geschichte der Kinder- und Jugendhilfe: Mit der Schaffung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung stufenweise für alle Kinder im Grundschulalter, wie sie das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) von 2021 vorsieht, geht die deutsche Gesellschaft einen weiteren Schritt in Richtung eines chancengerechten und familienfreundlichen Bildungs- und Betreuungsangebotes. Ab 2029 wird dann jedes Kind in den Klassenstufen 1 bis 4 einen Anspruch auf täglich acht Stunden ganztägige Förderung und Betreuung haben. Mit mehreren Studiengängen bereitet die HSAP auf die sozialpädagogische Arbeit im Primarbereich und dem Ganztag vor.
Seit vielen Jahren bildet der in Berlin stattfindende Ganztagskongress des Ministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) die zentrale Veranstaltung zur Vorbereitung und Begleitung des Ganztagsangebotes. In diesem Jahr war die HSAP prominent beteiligt: Da die Anmeldezahlen für die Präsenzveranstaltung regelmäßig die Kapazitäten überschreiten, fand in diesem Jahr erstmals ein digitaler Ganztagskongress mit einem eigenen Online-Workshop-Angebot statt, in die die zentralen Veranstaltungen des Ganztagskongresses eingebettet waren. Der digitale Ganztagskongress wurde inhaltlich wie technisch von der HSAP verantwortet (Programm). Gleichzeitig war Prof. Ludger Pesch Teilnehmer einer Podiumsdiskussion des Ganztagskongresses zum Thema „Kindgerechte Übergänge – damit Kinder sich im Ganztag wohlfühlen“, in der er auf die besonderen Lebensthemen und Bedürfnisse der Großen Kinder im Alter von 6-13 Jahren hinwies. In der den Kongress abschließenden Diskussion waren sich alle Teilnehmer*innen gemeinsam mit der verantwortlichen Ministerium Karin Prien einig in der Einschätzung, dass der flächendeckende Ausbau des Ganztagsangebots eine Chance zur positiven Veränderung des Bildungssystems bietet.
Die Hochschule
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Ganztagskongress 2026 mit Beteiligung der HSAP
