Forschung: Kita-Sozialarbeit
Forschung zur Kita-Sozialarbeit in Berlin
In Berlin gewinnt Kita-Sozialarbeit seit einigen Jahren an Bedeutung. Seit Mitte der 2000er Jahre lässt sich eine schrittweise Institutionalisierung beobachten. Mit dem Berliner Modellprogramm wird diese Entwicklung erstmals durch eine berlinweite Förderung gebündelt. Ziel des ursprünglich aus dem Jugendgewaltgipfel 2023 hervorgegangenen Programms ist es, insbesondere Familien mit jungen Kindern in sozial benachteiligten Quartieren sozialpädagogisch zu unterstützen.
Die Berliner Entwicklung steht zugleich im Kontext bundesweiter Steuerungs- und Qualitätsdebatten: Für 2026 ist auf Bundesebene ein Qualitätsentwicklungsgesetz (QEG) für die Kindertagesbetreuung angekündigt. In den Empfehlungen der AG Frühe Bildung wird darüber hinaus explizit eine Funktionsstelle „Kita-Sozialarbeit“ als zusätzlicher Personalbaustein für Kitas mit erhöhtem Anteil an Kindern in herausfordernden Lebenslagen vorgeschlagen
Die HSAP erforscht Kita-Sozialarbeit im Rahmen der Begleitung und Evaluation Modellprogramm Kita-Sozialarbeit (BeMKi) im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
Was ist Kita-Sozialarbeit?
Wir verstehen unter Kita-Sozialarbeit ein sozialpädagogisches Angebot der Kinder- und Jugendhilfe in Kindertageseinrichtungen, das durch eigens dafür angestellte Fachkräfte erbracht wird und konzeptionell zum Angebotsspektrum der Kita gehört.
Kennzeichnend für Kita-Sozialarbeit sind u. E. Kontinuität und Präsenz in der Einrichtung; punktuelle, projektförmige oder externe Unterstützungsangebote, die nicht dauerhaft in der Kita verankert sind, können zwar als Soziale Arbeit mit/an Kindertageseinrichtungen (weites Begriffsverständnis) gelten, nicht jedoch als Kita-Sozialarbeit im engeren Sinn.
Kita-Sozialarbeit soll sich in Berlin vor allem an Eltern und Familien richten und eng mit dem Kita-Team zusammenarbeiten. Bundesweit unterscheiden sich die Ansätze deutlich – etwa in Rheinland-Pfalz durch eine stärker sozialraumorientierte Ausrichtung über das gesetzlich normierte Sozialraumbudget oder in Sachsen durch eine stärker auf die sozialpädagogische Arbeit mit Kindern ausgerichtete Konzeption im Kontext des ESF-Programms KINDER STÄRKEN.
Die HSAP erforscht Kita-Sozialarbeit im Rahmen der Begleitung und Evaluation Modellprogramm Kita-Sozialarbeit (BeMKi) im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
Kita-Sozialarbeit in Berlin
In Berlin lässt sich seit Mitte der 2000er Jahre eine schrittweise Entwicklung von Kita-Sozialarbeit beobachten – zunächst über einzelne Trägerinitiativen und Pilotprojekte (siehe z. B. die Projektseiten der Träger Stützrad oder Kirchenkreis Spandau). Dadurch entstand ein heterogen konturiertes Feld mit unterschiedlichen Finanzierungs- und Organisationsformen. 2023 wurde Kita-Sozialarbeit in Berlin von 18 Trägern in 129 Kindertagesstätten angeboten.
Organisatorisch kann zwischen einem internen und einem externen Modell unterschieden werden: Beim internen Modell ist der Kita-Träger zugleich Anstellungsträger der sozialpädagogischen Fachkraft; beim externen Modell wird Kita-Sozialarbeit von einem (anderen) Jugendhilfeträger für den Kita-Träger erbracht, was häufig mit einer stärkeren Team-/Trägeranbindung außerhalb der einzelnen Kita führt und in der Tendenz mit Zuständigkeiten einer Fachkraft für mehrere Kitas verbunden ist.
Das Berliner Modellprogramm Kita-Sozialarbeit 2024-2026
Das Berliner Modellprogramm „Kita-Sozialarbeit“ (Start 2024) ist als zeitlich befristetes, gesamtstädtisches Förderprogramm konzipiert, das die Erprobung und wissenschaftliche Begleitung unterschiedlicher Ansätze sozialarbeiterischer Angebote in Kindertageseinrichtungen zum Gegenstand hat. Im Programmverständnis wird Kita-Sozialarbeit als Beitrag zur Verringerung von Benachteiligungen und zur Stärkung von Teilhabe und familiären Ressourcen gerahmt; zugleich wird eine „Brückenfunktion“ der Kindertagesbetreuung zu weiterführenden Hilfen im Sozialraum adressiert.
Die Programmsteuerung erfolgt durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SENBJF) in Abstimmung mit den bezirklichen Jugendämtern antragsbasiert sowie über standortbezogene Fördervoraussetzungen (BuT-Quote der beteiligten Kitas), Qualifikationsanforderungen und eine konzeptionelle Abgrenzung der Aufgaben von denen der pädagogischen Fachkräfte.
Ergänzend ist das Modellprogramm durch programmbezogene Abstimmungsstrukturen gerahmt: Eine (strategisch orientierte) Steuerungsgruppe sowie eine Profil- und Konzeptgruppe Kita-Sozialarbeit dienen der fachlichen Verständigung zwischen Verwaltung, Bezirken/Jugendämtern, Trägern und Wissenschaft und der Erarbeitung konzeptioneller Grundlagen und eines Tätigkeitsprofils.
Was untersucht BeMKi?
BeMKi ist als wissenschaftliche Begleitforschung angelegt, die das Berliner Modellprogramm im Auftrag der SenBJF in seiner Programm- und Implementationslogik sowie in seiner praktischen Ausgestaltung an unterschiedlichen Standorten empirisch untersucht. Im Zentrum stehen damit weniger Einzelfallbeschreibungen als vielmehr die vergleichende Analyse von Organisations- und Handlungskonstellationen, Zielgruppenadressierung und (wahrgenommenen) Wirkmechanismen in einem noch heterogenen und sich institutionalisierenden Praxisfeld
Methodisch folgt BeMKi einem Mixed-Methods-Design: Programmunterlagen und standortbezogene Konzepte werden inhaltsanalytisch ausgewertet, ergänzt durch Fallstudien basierend auf teilstandardisierten Interviews und standardisierte Online-Befragungen von Eltern, Kita-Sozialarbeitenden und Kita-Leitungen.
Für 2026 ist eine Vertiefungsphase vorgesehen, in der die bisherigen Daten themenspezifisch weiter ausgewertet und durch zusätzliche Erhebungen ergänzt werden. Inhaltliche Schwerpunkte sind dabei u. a. Beratung, Kinderschutz, Übergänge und eine stärkere Einbeziehung der Perspektive der Adressat:innen.
Aktuelles aus der Forschung
02.12.2026: 5. Fachtag Kita-Sozialarbeit am SFBB
Im Rahmen des Berliner Modellprogramms Kita-Sozialarbeit findet am 2. Dezember 2026 der 5. Fachtag Kita-Sozialarbeit statt, der dem fachlichen Austausch zu Zielen, Aufgabenprofilen und Umsetzungsfragen der Kita-Sozialarbeit in Berlin dient. Dabei werden Erfahrungen aus der Praxis sowie aktuelle Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung vorgestellt und diskutiert.
24.-25.09.2026: Bundestagung Kita-Sozialarbeit in Berlin
Die 3. Bundestagung Kita-Sozialarbeit findet am 24. und 25. September 2026 in Berlin statt und wird unter anderem vom Kirchenkreis Spandau e. V. und der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit e.V. (BAG-BEK e.V.) ausgerichtet.
Die Tagung steht unter dem Motto „Profile – Praxis – Professionalität“ und findet in der Zitadelle Spandau statt. Die Vorträge beleuchten die Profilbildung des Handlungsfeldes (Nurdin Thielemann und Noreen Naranjos Velazquez), die gelebte Praxis der Kita-Sozialarbeit (Sabine Clausen und Dagmar Mai) sowie aktuelle Erkenntnisse aus der Begleitforschung zum Berliner Modellprogramm. Ergänzt wird das Programm durch Konsultationsrunden und einen „Markt der Möglichkeiten“. Weitere Informationen finden Sie im Tagungsprogramm und auf der Anmeldeseite.
Vorläuferformate waren der 1. Fachtag „Kita-Sozialarbeit“ am 31.05.2024 am IU Campus Leipzig und die 2. Bundestagung Kita-Sozialarbeit am 25.09.2025 an der FH Erfurt.
15.09.2026: Drittes Expert:innenforum Startchancen Frühe Bildung in Berlin
Am 15. September 2026 veranstalten das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und die Robert Bosch Stiftung das dritte Expert Startchancen Frühe Bildung. Im Mittelpunkt stehen der Entwurf des Kita-Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetzes (SCQEG) sowie die kommunale Steuerung früher Bildung in von Armut und sozialer Benachteiligung geprägten Lebenslagen.
Zwei Workshops befassen sich ausdrücklich mit Kita-Sozialarbeit: Am Beispiel des Landkreises Mansfeld-Südharz werden die organisatorische Einbindung der Kita-Sozialarbeit und die vom Jugendamt koordinierte Zusammenarbeit mit Kitas, Trägern, Gesundheitsamt und weiteren sozialräumlichen Partnern vorgestellt. Die Stadt Bad Kreuznach zeigt, wie Kita-Sozialarbeit trägerübergreifend und sozialräumlich ausgerichtet stadtweit verankert wurde. Weitere Workshops behandeln armutssensibles Handeln, Familienbildung, kommunale Präventionsketten und den Übergang von der Kita in die Grundschule.
Das Forum findet in Berlin und online statt. Informationen und Anmeldung sowie eine Übersicht der Workshops sind online verfügbar.
02.07.2026: Gemeinsame Sitzung des Jugendhilfe- und des Schulausschusses Berlin Mitte
Am 2. Juli stellt die Hochschule für Soziale Arbeit und Pädagogik (HSAP) im Jugendhilfeausschuss Mitte aktuelle Einblicke in die Begleitforschung zur Kita-Sozialarbeit in Berlin vor. Im Mittelpunkt stehen erste Befunde, fachliche Perspektiven und Fragen zur Weiterentwicklung des Handlungsfeldes.
02.-03.06.2026: Kita-Kongress in Berlin
Der Berliner Kitakongress 2026 findet am 3. und 4. Juni 2026 auf dem EUREF-Campus Berlin statt und steht unter dem Motto „Wir sind KiTa“. Im Mittelpunkt steht das neue Berliner Bildungsprogramm für Kitas und Kindertagespflege. Im Forum „Kita-Sozialarbeit für Berlin – Einblicke und Ausblicke“ geben wir Einblicke in das Berliner Modellprogramm Kita-Sozialarbeit und die wissenschaftliche Begleitforschung der HSAP. Im Zentrum stehen Fragen nach Aufgaben, Zielgruppen und Perspektiven der Kita-Sozialarbeit in Berlin. Der Beitrag knüpft an die wissenschaftliche Begleitforschung zur Kita-Sozialarbeit an und bietet Gelegenheit, aktuelle Befunde und fachliche Perspektiven mit der Praxis zu diskutieren.
Auf der Webseite der Senatsverwaltung finden Sie das vollständige Programm sowie Informationen zur Anmeldung.
28.04.2026: Zweites Expert:innenforum Startchancen Frühe Bildung in Berlin
Beim zweiten Expert Startchancen Frühe Bildung von WZB und Robert Bosch Stiftung stand die Gestaltung des Übergangs von der Kita in die Grundschule im Mittelpunkt. Fachliche Impulse und Workshops widmeten sich den Herausforderungen, Gelingensbedingungen und strukturellen Voraussetzungen einer besseren Zusammenarbeit beider Bildungsbereiche. Die HSAP beteiligte sich gemeinsam mit Kristin Böning (Mittelhof e. V.) und Dagmar Mai (Stützrad gGmbH) mit einem Beitrag zur Kooperation von Kita- und Schulsozialarbeit am Übergang. Eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltung mit zentralen Ergebnissen und Präsentationsfolien ist im Startchancen-Blog des WZB verfügbar.
18.12.2025: 4. Fachtag Kita-Sozialarbeit am SFBB
Im Rahmen des Berliner Modellprogramms Kita-Sozialarbeit fand am 18. Dezember 2025 der 4. Fachtag Kita-Sozialarbeit im SFBB statt. Er diente dem fachlichen Austausch zu Zielen, Aufgabenprofilen und Umsetzungsfragen der Kita-Sozialarbeit in Berlin; vorgestellt und diskutiert wurden vorläufige Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung sowie Perspektiven für ein Konzept der Kita-Sozialarbeit. Externe Beiträge kamen von Andriana Noack und Sarah Friederici (BeKi, Berlin) zum Thema „Kita-Sozialarbeit im multiprofessionellen Team“, von Susanne Skoluda (Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz) zu Praxiserfahrungen aus Rheinland-Pfalz, von Olaf Schulz (Beratungsstelle Lösungsweg, Potsdam) zur Arbeit mit (hoch-)strittigen Eltern sowie von Ulrike Rubruck (Fachberaterin und Referentin, Fröbel, Köln) zu Praxiserfahrungen aus Nordrhein-Westfalen.
09.12.2025: DJI Kolloquium (online)
Kita-Sozialarbeit als niedrigschwelliges Angebot - konzeptionelle und empirische Perspektiven, 09. Dezember 2025 13:00 Uhr - 14:30 Uhr (online) am Deutschen Jugendinstitut (DJI)
Der Vortrag beleuchtet Kita-Sozialarbeit als spezifische Form niedrigschwelliger sozialpädagogischer Unterstützung (Mayrhofer 2012). Im Unterschied zu punktuellen oder projektbezogenen Formen Sozialer Arbeit in Kindertageseinrichtungen ist Kita-Sozialarbeit durch eine größere personelle Kontinuität und stärkere institutionelle Präsenz gekennzeichnet. Es werden Ergebnisse aus der Begleitforschung des Berliner Modellprogramms Kita-Sozialarbeit (BeMKi) vorgestellt, die auf Befragungen und Interviews mit Kita-Sozialarbeitenden, Leitungen und Fachkräften basieren.
23.07.2025: DIFIS Veranstaltungsreihe zu Armuts(folgen)prävention (online)
Die digitale Veranstaltungsreihe im Arbeitsforum Armuts(folgen)prävention für Kinder und Jugendliche (Forschungsfeld 5 „Sozialpolitik als Prozess“) des Deutschen Instituts für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) möchte unterschiedliche Aspekte des Themenbereichs in einem Wissenschaft-Praxis-Dialog aufgreifen. Dabei wird ein breites Verständnis von Armut zugrunde gelegt, das verschiedene Dimensionen umfasst und insbesondere eine infrastrukturelle und ressortübergreifende Perspektive einbezieht. Impulse aus wissenschaftlicher und umsetzender Perspektive und viel Diskussionszeit sollen Austausch und Vernetzung dialogorientiert fördern.
23. Juli 2025, 14:00 - 16:00 (online): Kita-Sozialarbeitals Akteurin der Armuts(folgen)prävention
Kita-Sozialarbeit in Berlin: Stand und Perspektiven Prof. Dr. Christian Brüggemann | Hochschule für Soziale Arbeit und Pädagogik
Frühzeitig fördern – nachhaltig stärken: Die Rolle der KITA-Sozialarbeit im Rahmen bundesweiter Präventionsstrategien. Umsetzung in Fröbel-Kindergärten und Familienzentren.
Ulrike Rubruck | Fröbel Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH
23.06.2025: 3. Fachtag Kita-Sozialarbeit am SFBB
Im Rahmen des Berliner Modellprogramms Kita-Sozialarbeit fand am 23. Juni 2025 der 3. Fachtag Kita-Sozialarbeit statt. Er diente dem fachlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen im Modellprogramm, bundesweite Rahmenbedingungen und erste Zwischenergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung. In den Workshops wurden zentrale Umsetzungsfragen der Kita-Sozialarbeit vertieft: Susanne Reusch (Jugendamt Steglitz-Zehlendorf), Jana Künzel (Jugendamt Marzahn-Hellersdorf) und Julia Schröder-Moritz (KiTeAro) gestalteten den Workshop zu Fallwerkstätten; Sabine Clausen und Jennifer Brehm (Evangelischer Kirchenkreis Spandau) führten in MOVE als Methode der Gesprächsführung ein; Henrike Krüsmann (BIG) und Dagmar Mai (Stützrad gGmbH) befassten sich mit Kindeswohlgefährdung und Kinderschutz in Kitas; Sarah Friederici (BeKi – Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung) und Laura Bischoff (Casablanca gGmbH) diskutierten Kita-Sozialarbeit im multiprofessionellen Team; Brigitte Rappert (Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf) und Anna Bräkling (Mittelhof e. V.) widmeten sich dem armutssensitiven Handeln; Stefanie Bärwald (Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.) und Andrea Wobker-Howen (Kirchenkreis Spandau) thematisierten die seelische Gesundheit von Kita-Kindern und das Schatzsuche-Programm.
Konzept und Berufsprofil veröffentlicht
Für Berlin liegen mit den „Empfehlungen für die Kita-Sozialarbeit in Berlin: Konzeptionelle Grundlagen und berufliches Profil“ (Februar 2026) ein konzeptioneller Rahmen und ein Tätigkeits- bzw. Berufsprofil vor, die im Kontext des Modellprogramms in einem Aushandlungsprozess von der Konzept- und Profilgruppe und in Abstimmung mit der Steuerungsgruppe erarbeitet wurden.
Die Empfehlungen bündeln ein vorläufiges Leitbild mit Definition und Zielsetzungen, sowie Handlungsmaximen und formulieren ein Tätigkeitsprofil mit Qualifikationsanforderungen und zentralen Leistungsbereichen. Ergänzend werden Kooperations- und Abgrenzungsfragen gegenüber anderen Rollen und Angeboten in Kindertageseinrichtungen und im Sozialraum systematisiert.

Veröffentlichungen
- Brüggemann, C., & Grüning, M. (2025a). Kita-Sozialarbeit: Definitionsversuch und Status Quo. Sozial Extra, 49(2), 154– 158. doi.org/10.1007/s12054-025-00765-5
- Brüggemann, C., & Grüning, M. (2025b). Kita-Sozialarbeit: Fragen an die Profilentwicklung. Soziale Arbeit - Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete, 74(11) 406-413. https://doi.org/10.5771/0490-1606-2025-11-406
Weiterführende Literatur
Drößler, T., Lorenz, A., Sehm-Schurig, S., & Stöcker, S. (2025). Kita-Sozialarbeit—Betrachtungen zu einer halbierten Debatte und ihren Impulsen für die Kindheitspädagogik. In C. Schmude & M. Brodowski (Hrsg.), Handbuch Kindheitspädagogik (S. 549–577). Carl Link Verlag.
Drößler, T., & Sehm-Schurig, S. (2016). Familientreffen. Soziale Arbeit und Frühpädagogik als komplementäre Berufsgruppen in Kindertageseinrich- tungen? In I. Nentwig-Gesemann, K. Fröhlich-Gildhoff, T. Betz, & S. Viernickel (Hrsg.), Forschung in der Frühpädagogik IX. Schwerpunkt: Institutionalisierung früher Kindheit und Organisationsentwicklung. FEL Verlag Forschung-Entwicklung-Lehre.
Klinkhammer, N. (2026, 14. August). Kita-Sozialarbeit als Funktionsstelle zur Bewältigung sozialer Herausforderungen: Chancen und Grenzen des aktuellen Referentenentwurfs zum SCQEG. Startchancen-Blog. https://startchancen.blog.wzb.eu/2026/08/14/kita-sozialarbeit-als-funktionsstelle-zur-bewaeltigung-sozialer-herausforderungen-chancen-und-grenzen-des-aktuellen-referentenentwurfs-zum-scqeg/
Lochner, B., & Gaßmann, A. (2024). Zusammenarbeit mit Familien in der Kita-Sozialarbeit: Angebote, Konturierungen und Rahmenbedingungen. Sozial Extra, 48(6). https://doi.org/10.1007/s12054-024-00739-z
Reifenhäuser, A. (2021). Kita-Sozialarbeit in Rheinland-Pfalz. Diskussionspapier: Nachhaltige Kita-Sozialräume – gemeinschaftlich entwickeln. Koblenz: Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit (IBEB), Hochschule Koblenz.
Schneider, A., & Thielemann, N. (Hrsg.). (2026). Kita-Sozialarbeit: Ein praxisorientiertes Lehr- und Arbeitsbuch. Debus Pädagogik.
Schneider, A. (2025). Kita-Sozial(raum)arbeit als Möglichkeit zum sozialen Ausgleich – Einblicke in das Sozialraumbudget in Rheinland-Pfalz. In N. Thielemann (Hrsg.), Kita-Sozialarbeit: Grundlagen, Konturen, Perspektiven (S. 60–70). Kohlhammer.
Thielemann, N., Lochner, B., Schneider, A., Velazquez, N. N., & Wiere, A. (2025). Kita-Sozialarbeit—Zur Konturierung eines sich entwickelnden Handlungsfeldes. In N. Thielemann (Hrsg.), Kita-Sozialarbeit: Grundlagen, Konturen, Perspektiven. Kohlhammer.
