Die Hochschule

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(Hip Hop) Musik als Heimat und politischer Protest

Am Dienstag, den 08. September 2026 trafen sich Studierende des berufsbegleitenden BA-Studiengangs Soziale Arbeit im Kontext des Moduls „Umgang mit Vielfalt“ abends mit ihrer Dozentin Prof. Dr. Martina Loos im Garten des BMF zu einem Filmabend mit Diskussion, Getränken und Popcorn.

Der preisgekrönte Dokumentarfilm von Cem Kaya „Liebe, D-Mark und Tod - Aşk, Mark ve Ölüm“ erzählt die Geschichte der türkischen Einwanderung nach Deutschland anhand ihrer Musik- und Kulturgeschichte über sechs Jahrzehnte hinweg: von der Anwerbung türkischer Arbeitskräfte in den 1960er-Jahren, Diskriminierungserfahrungen, schlechten Arbeitsbedingungen, Heimweh und Protest bis zur Musik der ersten, zweiten und dritten Generation. Neben Heimweh und Liebesliedern werden zunehmend Rassismus, Arbeitsbedingungen und soziale Ungleichheit thematisiert.

Auf dem Podium unterhielten sich Finanzminister Lars Klingbeil, die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Cansel Kizeltepe und der Autor/Campaigner/Kulturaktivist Imra Ayata über Ausgrenzung, Integration und Musik.  Humorvoll, herausfordernd und souverän moderierte Yasmine M’Barek (Journalistin, Autorin, Podcasterin) das Gespräch. 

Das Publikum erfuhr u.a. von Lars Klingbeils Affinität zum Hip-Hop, sowie den Songs von Apsilon (z.B. „Keiner von euch“), einem politischen Rapper aus Berlin.  Junge türkische Menschen mit Einwanderungsgeschichte nutz(t)en Hip-Hop als Sprachrohr gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und für den Ausdruck ihrer Identität, dem Leben zwischen/mit „zwei Kulturen“.

Insgesamt war dieser Abend ein gelungener Abschluss für das Modul „Umgang mit Vielfalt“.

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