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Kompetenzzentrum Neurodiversität: Institutsrat konstituiert

Am 2. September 2026 hat sich der Institutsrat des Kompetenzzentrums zur Neurodivergenz von jungen Menschen im Bildungs- und Jugendhilfesystem an der HSAP konstituiert. Dem Gremium gehören die beiden Gründerinnen Prof. Dr. Christin Tellisch und Marianne Burkert-Eulitz sowie Prof. Dr. Melanie Knaup und Dr. Janett Haid an. Gemeinsam werden sie die weitere fachliche und wissenschaftliche Entwicklung des Kompetenzzentrums begleiten und gestalten.

Das Kompetenzzentrum widmet sich einer zunehmend drängenden Herausforderung im Berliner Bildungs- und Jugendhilfesystem: den Bildungs- und Teilhabechancen neurodivergenter Kinder und Jugendlicher. Neurodiversität beschreibt dabei die Vielfalt menschlicher Wahrnehmungs-, Denk- und Verarbeitungsweisen, wie beispielsweis Autismus, ADHS oder FASD (Fetale Alkoholspektrumstörungen) und macht deutlich, dass unterschiedliche Formen neurologischer Entwicklung Teil menschlicher Vielfalt sind. Das Kompetenzzentrum verbindet wissenschaftliche Forschung mit Qualifizierung, Vernetzung und Praxistransfer und bringt Perspektiven aus Sozialer Arbeit, Heilpädagogik, Inklusiver Bildung, Jugendhilfe und Gesundheitswesen zusammen.

Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Antworten auf die Herausforderungen zu entwickeln, vor denen Schulen und pädagogische Einrichtungen bei der Begleitung neurodivergenter junger Menschen stehen. Dazu sollen unter anderem Bedarfe systematisch erhoben, Forschungsvorhaben entwickelt sowie praxisnahe Materialien und Qualifizierungsangebote erarbeitet werden. So möchte das Kompetenzzentrum dazu beitragen, Lern- und Lebensräume in Berlin neurodivergenzsensibler zu gestalten, Teilhabe zu stärken und Bildungsausschlüsse nachhaltig zu reduzieren.

 

Foto: KI-generiert

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