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Bildung ist ein Wert für sich und eröffnet Perspektiven

 

Talente entdecken und fördern in der eigenen Fach- und Hochschule
 

Bildung ist in unserer Gesellschaft kein Privileg mehr für Wenige, wie es in den Jahrhunderten zuvor und noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland der Fall war.

Jungen Menschen stehen heute verschiedene Bildungswege offen, je nach Interesse, Begabung, Leistungsfähigkeit und Leis-tungsbereitschaft. Jedoch darf nicht übersehen werden, dass die soziale Herkunft, die Bildungsnähe oder Bildungsdistanz von Familien immer noch eine Bedeutung hinsichtlich des Bildungserfolgs und des Berufsweges von Kindern und Jugendlichen enthalten.

Eine solide und abschlussorientierte schulische sowie berufliche Bildung sind hinreichende Bedingungen für Jugendliche und junge Erwachsene, eine breite gesellschaftliche Teilhabe an der Gestaltung grundlegender demokratischer Prozesse und Entwicklungen zu verwirklichen. Zugleich trägt sie wesentlich zur individuellen existenziellen Sicherung der Befriedigung grundlegender Bedürfnisse bei. Sie ist eine der Grundlagen für Partizipation und Mitgestaltung einer kulturellen Vielfalt und somit unverzichtbarer Bestandteil unserer modernen Zivilgesellschaft.

Eine lebensbejahende Selbstverwirklichung, die Entfaltung und Entwicklung von Begabungen und Interessen sind eine Art verbindende Klammer, die alle Bildungsinstitutionen in ihrer übergreifenden gesellschaftlichen Funktion gleichermaßen anstreben und diese trotz spezifischer Zielstellungen eint. 

Die Fachschule für angewandte Pädagogik (FFAP) bildet seit 2010 erfolgreich pädagogische Fachkräfte für unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der Kinder- und Jugendhilfe aus. Selbstverständlich erhalten alle Personen, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, auf Antrag die staatliche Anerkennung vom Land Berlin verliehen. 

Der überwiegende Teil der an der Fachschule Studierenden entscheidet sich, die berufspraktische Ausbildung im berufsbegleitenden Studium bei der tjfbg oder der Käpt’n Browser gGmbH zu absolvieren.

Die sozialpädagogischen Leistungen und die Professionalität der Träger sind unverzichtbar für eine erfolgreiche Gestaltung von Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsaufgaben in den verschiedenen Bildungsinstitutionen – von der Kindertagesstätte über die Schule sowie in anderen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen – und Angeboten im Bereich der Sozialen Arbeit sowie der schulbezogenen Jugendsozialarbeit. 

Die Träger legen großen Wert darauf, dass in den multiprofessionellen Teams vor Ort Interessen, Bedürfnisse und Ideen der Kinder und Jugendlichen eine große Bedeutung einnehmen und über altersentsprechende Formen und Modelle von Partizipation in die Planung und Gestaltung der sozialpädagogischen Angebote einmünden. In gleicher Weise sind auch Initiativen, innovative Programme und Vorhaben für Arbeitsgemeinschaften, Exkursionen und Ferienfahrten der Teams gern gesehen.

Die Erweiterung der Betreuungsangebote – egal, ob im weiteren Ausbau der Kapazitäten im Bereich der Frühpädagogik oder in der weiteren Entwicklung von Ganztagsangeboten im schulischen Bereich – erfordert eine kontinuierliche Erweiterung der personellen Basis und der Vielfalt unterschiedlicher Qualifikationen. 

Mit der Entscheidung, ein Studium an der Fachschule aufzunehmen und bei einem der genannten beiden Träger zu arbeiten, ist eine verlässliche und weiter ausbaufähige berufliche Zukunft vorprogrammiert.


„Für viele ist es zuerst eine Idee, ist es die Bereitschaft für ein Engagement in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, und schon bald ist es ein Traumberuf, der erfüllt und zahlreiche Perspektiven eröffnet.“ 
Prof. Dr. paed. Joachim Hage und Tobias Santos Silva 


Die sozialpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist anspruchsvoll, abwechslungsreich und erfordert Engagement. Schon frühzeitig – ein Vorteil der berufsbegleitenden Ausbildung an der Fachschule oder des Dualen Studiums an der Hochschule – erhält man die Chance und die Möglichkeit, selbstständig und eigenverantwortlich mit Gruppen zu arbeiten sowie Kinder und Jugendliche bei ihrer Entwicklung zu begleiten. 

Für viele ist es zuerst eine Idee, ist es die Bereitschaft für ein Engagement in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, und schon bald ist es ein Traumberuf, der erfüllt und zahlreiche Perspektiven eröffnet.

Die Ausbildung bzw. das Studium ist von Anfang an verbunden mit einer finanziellen Sicherheit bzw. der Existenzsicherung, da ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis von Anfang besteht und eine angemessene tariforientierte Vergütung erfolgt. 

Neben der Fachschule stellt sich die Hochschule für angewandte Pädagogik (HSAP) seit ihrer Gründung im Jahr 2013 einer doppelten Herausforderung. Einerseits bietet sie interessierten jungen Menschen Hilfen und Unterstützung bei ihrer Berufswahlentscheidung an, in einem sozialpädagogischen Arbeitsfeld bzw. im Bereich der Sozialen Arbeit eine anspruchsvolle und zugleich sichere berufliche Perspektive zu finden. Andererseits leistet sie mit ihren Studienangeboten im Bereich der Sozialen Arbeit sowie der Kindheitspädagogik einen wichtigen Beitrag, die so dringend benöt­igten Fachkräfte in den unterschiedlichen Bildungsbereichen solide fachwissenschaftlich und zugleich praxisnah zu qualifizieren. 

Die von der HSAP gewählten Studienformen – Duales und weiterführendes berufsbegleitendes Studium – ermöglichen es, dass das Erleben und die aktive Mitgestaltung sozialpädagogischer Prozesse bzw. das Kennenlernen und die Gestaltung von Präventions- bzw. Hilfe- und Unterstützungsmaßnahmen im Bereich der Sozialen Arbeit ein Organisations- und Gestaltungsgrundsatz der unterschiedlichen Studienangebote sind.

Die Studienangebote sind ausgerichtet am realen Bedarf der Praxis und erfreuen sich einer wachsenden Nachfrage bei Studieninteressierten und Kooperationspartnern. Sie verknüpfen den Lernort Hochschule mit der Vielfalt beruflicher Erfahrungen am Lernort Praxis. Die Kooperationspartner gewährleisten die Voraussetzungen für die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenzen und tragen somit wesentlich zum Studienerfolg bei.

Eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Sozialpädagogik, Sozialer Arbeit oder Kindheitspädagogik ist eine Herausforderung, die einen auch nach dem erfolgreichen Abschluss begleiten wird, da vielfältige Zusatzqualifikationen und/oder die Weiterbildung für die Übernahme von Leitungsverantwortung im Rahmen von Personalentwicklung und Förderprogrammen in Anspruch genommen werden können.

Text: Prof. Dr. paed. Joachim Hage & Tobias Santos Silva

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