Aktuelles

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Neue Publikationen


Die MitarbeiterInnen der HSAP sind neben ihren Lehrverpflichtungen mit interessanten Forschungsfragen befasst, die sie in der Fachliteratur diskutieren. Folgende Publikationen sind gerade erschienen oder erscheinen in Kürze:


Peter Bleckmann

Kommunale Bildungslandschaften, kommunale Netzwerke,  kommunales Management: Ausgehend von der Aufgabe, Parallelprozesse zu verringern und im Sinne der Kinder, Jugendlichen und lernenden Erwachsenen besser zu koordinieren, sind vielfältige konzeptionelle Ansätze entstanden. Die Publikation gibt einen Überblick über wesentliche Entwicklungslinien seit der Aachener Erklärung des Deutschen Städtetags im Jahr 2007 und unternimmt eine kritische Reflexion des erreichten Stands:

Bleckmann, Peter (2018, angenommen): Bildungsnetzwerke in Deutschland: Verwaltungsreform oder inhaltliche Innovation? In: Jahrbuch Schulleitung 2018, Zug / Schweiz. Carl Link Verlag. 

Beteiligung ist für Kommunen auf dem Weg zum integrierten Bildungsmanagement bisher kein großes Thema. Der Text reflektiert die Erfahrungen der Vorreiter-Kommunen und die Schlussfolgerungen, die sich aus dem Verlauf des Hamburger Volksentscheids zur Bildungsreform für die Gestaltung von Beteiligungsprozessen ableiten lassen:

Bleckmann, Peter (2017, im Druck): Kommunale Bildungslandschaften als Katalysatoren für die Demokratie vor Ort? In: Buhl/ Förster/ Weith/ Weiß (Hg.): Demokratische Bildungslandschaften. Jahrbuch für Demokratiepädagogik 2018/19. Wochenschau Verlag.


Aljoscha J. Jegodtka

In der Rubrik "Innovationen" der Zeitschrift „Frühe Bildung“ wird ein aktuelles Forschungsprojekt von Aljoscha J. Jegodtka vorgestellt, das die Gestaltung von mathematikhaltigen Interaktionen zwischen Fachkraft und Kind in den Blick nimmt:

Jegodtka, A. & Schmude, C. (2017): Forschungsprojekt „Exkludierende und inkludierende mathematikhaltige Interaktionsmodi zwischen frühpädagogischen Fachkräften und Kindern in der Kindertagesstätte. In: Frühe Bildung Nr 4-2017, S. 233-237;  doi.org/10.1026/2191-9186/a000337

Im ersten Teil einer dreiteiligen Artikelreihe im „Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen“ findet eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Konzeptionen der Unterstützung und Begleitung mathematischer Bildung statt. Es werden charakteristische Merkmale mathematischer Förderkonzepte dargelegt und zur kritischen Diskussion angeregt:

Jegodtka, A. (2017): Unterstützung und Begleitung früher mathematischer Bildung Teil 1: Spezifische Förderprogramme. In: ZHB KiTa. Nr 4-2017. Walhalla Fachverlag, S. 1-10.


Barbro Walker

Eine Zeichensprache für Kinder?

In den vergangenen Jahren hat sich auf dem privatwirtschaftlichen Fördermarkt ein Ansatz verbreitet, dessen Anbieter empfehlen, Kleinstkindern schon vor dem eigentlichen Spracherwerb eine Art Zeichen- bzw. Gebärdensprache beizubringen. Die im englischen Sprachraum als „Baby-Signs“ bekannte Idee will Eltern und Kita-Personal glaubhaft machen, dass es förderlich für die Sprachentwicklung sei, wenn Babys bereits vor dem Lautspracherwerb eine Gebärdensprache erlernen, mit der sie sich mitteilen können. Je nach Anbieter werden weitere positive Effekte wie z.B. eine Steigerung des IQ oder eine verbesserte emotionale Entwicklung postuliert. 

Die im Januar in „Kita aktuell“ erscheinende Publikation von Barbro Walker diskutiert den Ansatz aus wissenschaftlicher Sicht:

Walker, B.: Baby-Zeichensprache – ein ratsamer Ansatz? In: Kita aktuell 1/2018, S. 13-14.

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