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Mai 2018: Neue Publikationen

 

Die Dozentinnen der HSAP sind neben ihren Lehrverpflichtungen mit Forschungsfragen befasst, die sie in der wissenschaftlichen Fachliteratur diskutieren. Folgende Publikationen sind kürzlich erschienen:


Prof. Dr. Erika Alleweldt

Lebensführung aus der Perspektive von Agency und Empowerment

In dem Beitrag wird die Aktualität von Lebensführung herausgestellt: Heute ist jeder aufgefordert, ein aktives Individuum zu sein, das in der Lage ist, sein eigenes Leben zu führen. Gegenüber Empowerment und Agency geht es mit Blick auf die Handlungsfähigkeit auch darum, Persönlichkeit als wichtiges Merkmal miteinzubeziehen. 

In: Klinische Sozialarbeit. Zeitschrift für Psychosoziale Praxis und Forschung. 13. Jg., Heft 4 , Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit e.V., 2017. Seite 4-6.



Prof. Dr. Barbro Walker

"Baby Signs" - Gebärdensprache für Kleinstkinder. Ein sinnvoller und wissenschaftlich fundierter Ansatz zur Förderung lautsprachlicher Entwicklung vor dem Erwerb der Lautsprache?

Die im englischen Sprachraum auch als „Baby-Signs“ bekannte Idee möchte Eltern glaubhaft machen, dass es hilfreich oder gar förderlich für die Sprachentwicklung ist, wenn hörende Babys bereits vor dem Lautspracherwerb eine Gebärdensprache erlernen, mit der sie sich mitteilen und mit ihren Mitmenschen kommunizieren könnten. Je nach Anbieter werden positive Effekte wie eine IQ-Steigerung oder eine verbesserte emotionale Entwicklung postuliert. Aus wissenschaftlicher Sicht muss diese Idee mit Skepsis betrachtet werden. Der vorliegende Artikel arbeitet den Stand der Forschung ausführlich auf.

In: Skeptiker. Zeitschrift für Wissenschaft und Kritisches Denken. Nr. 4/ 2017. Seite 180 - 183.



Dorothea Posse

In Kürze erscheinen folgende Artikel:

Die Wahl der Therapiesprache

Mehrsprachige Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung erhalten häufig eine monolinguale Sprachtherapie in ihrer Zweitsprache. Internationale Empfehlungen befürworten jedoch bilinguale Therapien. Das in Kürze erscheinende narrative Review fasst die Ergebnisse aus über 30 Jahren Therapieforschung zur Wahl der Therapiesprache zusammen.

Posse, D. (im Druck). Die Wahl der Therapiesprache bei sprachentwicklungsgestörten Kindern – ein narratives Review. In: Praxis Sprache.

Der Einfluss von Sprachfördermaßnahmen bei bilingualen Kindern

Die Publikation präsentiert Ergebnisse aus der BIVEM-Studie zur Sprachförderung mehrsprachiger Kinder in Kindertagesstätten. Dabei wurde untersucht, welchen Einfluss additive und alltagsintegrierte Sprachfördermaßnahmen auf die grammatischen und lexikalischen Fähigkeiten der Kinder haben.

Gagarina, N., Topaj, N., Posse, D. & Czapka, S. (im Druck). Der Erwerb des Deutschen bei türkisch-deutsch und russisch-deutsch bilingualen Kindern: Gibt es doch einen Einfluss von Sprachfördermaßnahmen? In:  Diskurs Kindheits- und Jugendforschung.

 


Für weitere Literaturempfehlungen zu diesen und anderen Themen stehen wir unseren Studierenden jederzeit gerne Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an!

 

 

 

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