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Wohnungslosenhilfe – Studierende besuchen Einrichtungen des Unionhilfswerks

Wie werden wohnungslose Menschen in Wohnheimen unterstützt und welche Rolle übernimmt dabei die Soziale Arbeit? Insgesamt 3 Wohnheime des Unionhilfswerks öffneten den Studierenden der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendhilfe mit Prof. Rebekka Bendig ihre Türen. Was nehmen Sie mit? Stimmen nach der Exkursion:

  1. Heim im Kiez in Berlin Stadtteil Bohnsdorf
    Uns hat beeindruckt: die Struktur trotz sozialen Gegebenheiten und Unterbesetzung. Außerdem hat uns die gute Laune der Sozialarbeiter:innen und der Bewohner:innen positiv überrascht. Für Bewohner:innen besteht die Möglichkeit vor Ort Tätigkeiten anzunehmen und sich so verantwortungsvoll zu zeigen. Insbesondere hat uns eine ältere Bewohnerin inspiriert, die Kinderbetreuung, Hausaufgabenhilfe und kreatives Arbeiten anbietet. Wir haben außerdem einen kurzen Einblick in das private Leben eines Bewohners bekommen. Es besteht in der Einrichtung eine wertschätzende Atmosphäre und Kontakt auf Augenhöhe. 
     
  2. Haus "Panorama Nord" in Berlin Wedding 
    Uns wurde deutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, die Menschen vor Ort als mündige erwachsene Personen zu sehen. In der Wohnungslosenhilfe bedarf es viel Kooperationsbereitschaft und Eigeninitiative der Bewohner: innen, insbesondere in Anbetracht des begrenzten Personalschlüssels. Ein Fokus des Hauses liegt auf psychischen Erkrankungen der Bewohner: innen. Dafür steht ein sogenanntes Gartenhaus zur Verfügung, in dem die Betroffenen einen geeigneten Rückzugsort haben. Zudem ist das Haus Panorama Nord barrierefrei und bietet auch Menschen mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit ein Obdach zu bekommen.
     
  3. Wohnungslosenheim in Marzahn-Hellersdorf
    Uns wurde klar, wie wichtig es ist, dass es solche Einrichtungen gibt. Die vielen Gründe, die es für Wohnungslosigkeit zeigen, dass jeder in die Lage kommen könnte dieses Angebot in Anspruch nehmen zu müssen. Von außen erschien die Einrichtung uns sehr unscheinbar durch die moderne Fassade. Außerdem ist uns der Personalmangel aufgefallen, da es auf 7 Etagen nur 1,5 Sozialarbeiter:innen gibt. Insgesamt hat die Einrichtung einen sehr positiven Eindruck bei uns hinterlassen und wir konnten durch die Exkursion neue Arbeitsfelder kennen lernen.

 

Studiengruppe KJH24, Prof. Dr. Rebekka Bendig
Foto: Svenja Baumgärtner, Unionhilfswerk

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